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Das Geschäftsmodell dieser vermeintlich in Costa Rica sitzenden Firma ist spätestens nach einer kurzen Online-Recherche bekannt und damit ein großes Ärgernis für Unternehmen. Aussteller von Messen in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, erhalten regelmäßig Post von der „international fairs directory“, wonach die aktuell gespeicherten Daten des Ausstellers auf Richtigkeit zu überprüfen sind. Anderenfalls könnten die Daten automatisch bei der nächsten Datenüberprüfung gelöscht werden. Dem Unternehmen wird sodann suggeriert, dass diese Datenüberprüfung kostenlos sein. Vermeintlich sei das Verzeichnis weltweit die größte Internetplattform für Messeanfragen. Auf der folgenden Seite können Unternehmen dann die Korrektheit Ihrer Angaben überprüfen. Wer dieses Formular jedoch zurück sendet, erlebt schon bald eine teure Überraschung. Dann soll nämlich ein Jahresbetrag in Höhe von 1.212,00 Euro gezahlt werden.

Kostenlos oder doch kostenpflichtig

Das Gemeine verbirgt sich im Kleingedruckten. Wer sich beide Angebotsseiten genau durchliest erkennt, dass mit der Rücksendung des Formulars vermeintlich eine kostenpflichtige Werbeanzeige bestellt worden ist. Schlimmer, das Vertragsverhältnis soll insgesamt drei Jahre laufen, sodass insgesamt für einen wahrscheinlich nutzlosen Eintrag im Onlineverzeichnis 3.636,00 Euro netto zu zahlen sind. Wahrscheinlich nutzlos, weil die teilweise chronologisch ungeordnete Auflistung der Messeveranstaltungen, die lieblos und lediglich rudimentär ausgefüllten Profilseiten überhaupt keinen Mehrwert bieten durften. Auch datenschutzrechtlich ist die Internetseite höchst problematisch, insbesondere für französische und deutsche Kunden, da die Datenschutzerklärungen in diesen Landessprachen fehlen (Stand Juni 2019).

Anwaltliche Forderungsabwehr möglich

Mit diesen und anderen Gründen schaffen wir es, die geforderten Summen für den Eintrag im Verzeichnis aus der Welt zu schaffen. Senden Sie uns einfach die bisherige Korrespondenz, wir kümmern uns um den Rest.